26. August 2021

Verabschiedung unserer Pastoralreferentin Irmgard Heimbach

Unsere Pastoralreferentin Irmgard Heimbach wird unsere Pfarrei nach fast 22-jähriger Tätigkeit als Seelsorgerin verlassen und eine neue Stelle im Bistumsdienst beginnen. Zu Ihrem Abschied hat sie mit der Pfarrbriefredakteurin Lea Coenen folgendes Interview geführt:

Lea C.: Wie alt bist du?
Irmgard H.: Ich bin 55 Jahre alt.

Lea C.: Wie ist dein beruflicher Werdegang?
Irmgard H.: Gärtnerin; Dipl. Religionspädagogin; Dipl. Ehe-, Familien- und Lebensberaterin

Lea C.: Warum bist du Pastoralreferentin geworden?
Irmgard H.: Da bin ich quasi „reingewachsen“: Meine Kindheit und Jugend in Goch St. Maria-Magdalena und Arnold-Janssen war geprägt durch eine sehr lebendige Jugendarbeit in den damaligen Kirchengemeinden. Seit ich 5 Jahre war habe ich entweder im Kinder- oder Jugendchor der Gemeinden mitgesungen. Bereits als junges Mädchen bis zu meiner Studienzeit habe ich religiöse Gruppenarbeit zuerst als Pfadfinderin in der PSG kennengelernt, später als Gruppenleiterin einer Mädchengruppe oder im Ferienlager und in der Mitwirkung von liturgischen Angeboten. Die Gründung und den Aufbau der Arnold-Janssen-Gemeinde habe ich von Beginn an miterlebt und teilweise mitgestaltet. So hat sich nach meinem Abitur und der Ausbildung in der Baumschule der Wunsch aufgedrängt, mich auch beruflich in die religiöse Richtung weiter zu bilden und in dieser Kirche zu engagieren. „Pastoralreferentin“ ist ein wirklich vielseitiger Beruf, bringt immer mit dem puren Leben und Glauben in Kontakt und hält lebendig.

Lea C.: Was zeichnet die Gemeinde St. Martinus GocherLand aus?
Irmgard H.: Den dörflichen Charakter der Gemeinden und darin der Zusammenhalt der Menschen untereinander; immer noch viele Menschen, die sich engagieren für unseren Glauben und das lebendige Miteinander.

Lea C.: Gibt es für dich ein Lieblingsort in der Gemeinde?
Irmgard H.: Ehrlich?: mein Büro. Da sammeln sich viele Begegnungen und Gespräche, natürlich auch mit Lucia, die mir immer eine hervorragende Unterstützung war. Für mich war das (Pfarr)-Büro – neben den Kirchengebäuden – eine lebendige Zentral- und Leitstelle, wo man mit „Gott und der Welt“ zu tun hat.

Lea C.: Gab es ein besonderes Erlebnis in deinem Beruf?
Irmgard H.: Oh, da gab es wirklich viele! Tolle Begegnungen und Feiern mit den Menschen in den vielen Einrichtungen, Gremien und Gruppen; die religiösen Familienwochenenden in meiner ersten Zeit in Asperden auf der Jugendburg Gemen, Kinderbibelwochen, viele interessante Menschen und berührende Lebensgeschichten, lebendige Familien- und Schulgottesdienste, tolle Musikprojekte, seehr viele „lebendige Adventskalender“-erfahrungen, Segensfeiern zum Valentinstag, … Sehr besonders war eine „liturgische Nacht“ von Gründonnerstag auf Karfreitag, wo wir mit circa 20 Kindern in der Hülmer Kirche „geschlafen“ haben.

Lea C.: Worauf freust du dich in deinem neuen Wirkungskreis?
IrmgardH.: Ganz direkt dabei zu sein, wie wir uns in unserem Bistum auf allen Ebenen um eine gute Zukunft unserer Gemeinden sorgen.

Lea C.: Was wünschst du dir für die Zukunft der Kirche?
Irmgard H.: Viel Heiligen Geist, der hilft, die Bedeutung des Glaubens an einen menschennahen Gott für unser Leben wachzuhalten, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Alter.

Lea C.: Was wünscht du dir für die Zukunft der Gemeinde St. Martinus GocherLand:
Irmgard H.: Viel Sehnsucht der Menschen nach einem lebendigen Glaubens-Leben und gutes ehren- und hauptamtliches Seelsorge-Personal.

Liebe Irmgard, herzlichen Dank für das Interview und wir wünschen dir für deinen neuen
Lebens- und Berufsabschnitt alles Gute und Gottes Segen.

Anhang

Verabschiedung unserer Pastoralreferentin Irmgard Heimbach