24. Februar 2022

Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

Kerze und Gebet als Bitte für Frieden

„Du. Ich. Wir. Gegen den Krieg. Für den Frieden. Eine Kerze. Ein Fenster. Jeden Abend. 18 Uhr.“ – das Bistum Münster lädt dazu ein, heute Abend (Donnerstag, 24.02.) und an den kommenden Tagen jeweils um 18 Uhr eine Kerze zu entzünden und in die Fenster zu stellen. „Nach den schrecklichen Ereignissen in der Ukraine, dem Angriff Russlands, möchten wir mit der Aktion ein deutliches Zeichen für den Frieden und für unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine setzen“, sagt Hans-Georg Hollenhorst von der Fachstelle Weltkirche des Bistums.

Am heutigen Abend, Donnerstag, 24. Februar, findet um 18 Uhr ein Ökumenisches Friedensgebet in der Überwasserkirche in Münster statt, initiiert vom Stadtdekanat Münster, dem Evangelischen Kirchenkreis Münster und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).
Übertragen wird das Friedensgebet auf der Website des Bistums www.bistum-muenster.de und auf Facebook www.facebook.com/bistummuenster.

Die christlichen Kirchen in Kevelaer haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht und laden zum Gebet ein: „Angesichts der fortschreitenden Aggression von russischer Seite, die uns ohnmächtig und fassungslos macht, weil alle diplomatischen Versuche, diesen Krieg abzuwehren, gescheitert sind, erinnern wir uns als Christinnen und Christen an das Wort Jesu aus der Bergpredigt: ,Glückselig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.' (Matthäus 5,9). Als Kirchen setzen wir uns konsequent für den Frieden ein. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Menschen in der Ukraine. Wir klagen den Völkerrechtsbruch Russlands gegen die Ukraine an und beten für ein friedliches Zusammenleben der Völker in Europa. In allen Gottesdiensten der Kevelaerer Kirchen wird ab sofort ein Friedensgebet anstelle der Fürbitten gebetet. Ökumenische Friedensgebete und weitere Zeichen für den Frieden sind in Planung." Unterzeichnet ist die Erklärung von Domkapitular Pfarrer Gregor Kauling, St. Marien; Pfarrer Andreas Poorten, St. Antonius; Pfarrerin Karin Dembek, Ev. Kirchengemeinde; Pastor David Burau, Evangelisch-freikirchliche Gemeinde.

Direktlink zum Friedensgebet, 24. Februar 2022, 18 Uhr:
https://youtu.be/1g0Eyt0w9Kk

Anhang

Solidarität mit den Menschen in der Ukraine